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Bambusstämme
Das Holz der Zukunft!
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1.
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Sie suchen Bambusstöcke in einer bestimmten Dicke für eine
Panflöte …
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2.
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Sie hätten gern eine Pergola aus Bambus im Garten …
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3.
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Sie haben ein Architektenbüro und planen den Bau einer
Bambusbrücke …
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WORÜBER JEDER SPRICHT, HABEN WIR AUF LAGER UND
DAS REICHLICH!
1.
Guadua angustifolia (frisch, grün)
2. Phyllostachys pubescens (frisch, grün)
3.
Dendrocalamus asper (frisch, grün)
4. Gigantochloa atroviolacea (frisch, schwarz)
5. Gigantochloa atter (Natur)
6. Bambusa oldhamii (frisch, grün)
Stämme mit einem Durchmesser von 7 bis 14 cm und einer Länge bis zu 6 m. Größere Längen auf
Bestellung.
7. Arundinaria amabilis (Tonkin, Natur, Ø bis 3 cm dick)
BEHANDELT, UNBEHANDELT, GETROCKNET, GERÄUCHERT.
Sie haben die Wahl!
Business-to-Business: Containerladungen auf
Bestellung.


Phyllostachys
pubescens
(frisch, grün )


Bambusstämme: Pflege und Lebensdauer der
Bambuskonstruktionen
Mechanische Sicherheit
Bambus ist ein Material mit interessanten mechanischen
Eigenschaften; das hohe Elastizitätsmodul und die Zugfestigkeit,
zusammen mit der effizienten Hohlform, machen aus Bambus ein
Material mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten im Bau.
Gerade in Asien und Südamerika wurden bereits einige große
Bauprojekte realisiert, in denen die Tragekonstruktionen
hauptsächlich aus Bambus bestanden.
Auch in Europa ist das Interesse an Bambus als Baumaterial in den
vergangenen Jahren stark
gestiegen

Schön, stark und
zuverlässig.
Beispiele: ZERI
Pavillon EXPO 2000, Bambusbrücke Amsterdamse Bos,
Fassadenverkleidung Polizeidienststelle Paris und
Tiefgarage Leipzig.
Das größte Problem beim Einsatz von Bambus in Europa
stellte bisher die Bauordnung dar. Da in Europa für
Bambus keine (Bau-) Normen vorhanden waren, mussten
oftmals ergänzende mechanische Prüfungen am Material
stattfinden, um die strukturelle Adäquatheit zu beweisen
und um eine Baugenehmigung zu erhalten.

Das Holz der Zukunft!
Da seit 2004 die ISO-Normen ISO 22156 und ISO 22157
gelten, zählt dieser Nachteil nicht mehr.
Die Bambusstämme für Tragekonstruktionen
können jetzt
zusammen mit einem Bericht zu den
mechanischen Eigenschaften, die mittels ISO
22156 und ISO 22157 ermittelt wurden,
geliefert werden. Für dekorative und nicht
konstruktive Anwendungen aus Bambus sind die
mechanischen Eigenschaften nicht
erforderlich.
Brandschutz
Der Feuerwiderstand der Bambusstämme und
Bambuskonstruktionen entspricht etwa dem von
Holz, da beide Materialien einen ähnlichen
chemischen Aufbau haben. Bambus besitzt an
seiner Außenseite eine natürliche
Schutzschicht aus Silizium, wodurch Bambus
auch gut vor Feuer geschützt ist.
In Deutschland hat man für den ZERI-Pavillon
auf der EXPO 2000 Bambus verwendet, der nach
DIN 4102, Teil 4, in Brennbarkeitsklasse B2
eingeteilt ist, und der Holz mit einer
Dichte über 400 kg/m3 entspricht.
Genauso wie bei Holz lässt sich der
Brandschutz noch weiter erhöhen, wenn man
eine feuerfeste Schicht anbringt.

Pflege und
Lebensdauer
Die nachstehenden Faktoren haben
großen Einfluss auf die
Lebensdauer einer
Bambuskonstruktion:
- die Verwendung der richtigen
Bambusart
- die Auswahl nach Alter und
Qualität der Stämme
- die Verwendung guter
Konservierung und
Trockentechniken
- ein guter bautechnischer
Konstruktionsentwurf
- der Einsatz demontabler
Verbindungen
Unter dem Einfluss wechselnder
Witterungsverhältnisse, vor
allem Regen und Sonne werden im
Bambus kleine Risse entstehen.
Die Bildung kleiner Risse ist
Teil der Nutzung dieses
natürlichen Materials. Die
Lebensdauer des Bambus
verlängert sich, wenn ein guter
bautechnischer Entwurf vorhanden
ist, sich der Bambus über dem
Boden befindet und vor
Durchfeuchtung geschützt ist.
Wenn oben erwähnte Faktoren
erfüllt sind, darf man mit einer
Lebensdauer von 15 Jahren
rechnen.
Sollte trotzdem ein Austausch
nötig werden, lässt sich dieser
einfach aufgrund demontabler
Verbindungen durchführen. Wegen
des geringen Gewichts des Bambus
kann ein Austausch vor Ort
stattfinden.
Nachhaltigkeit (Umweltverträglichkeit)
In Bezug auf
Umweltverträglichkeit ist Bambus
die beste Entscheidung, die man
in der reichen Palette an
verfügbarem Baumaterial treffen
kann. Untersuchungen an der TU
Delft haben mit der
ISO-zertifizierten LCA-Methode
(Life Cycle Assessment)
bewiesen, dass Bambus als Stamm
verwendet, im Vergleich zu
üblichem Baumaterial, bezüglich
seines Lebenszyklus (von der
Wiege bis zur Bahre) die
umweltverträglichste Alternative
ist.
Wenn eine demontable Baumethode
verwendet wird, lassen sich die
Stämme an einem Stück
austauschen. Da Bambus ein
100-prozentiges Naturprodukt ist
und daher vollständig biologisch
abbaubar, kann es am Ende seiner
Lebensdauer auf nachhaltige
Weise verarbeitet werden.
Aspekte in Sachen Entwurf
Es gibt zahlreiche
unterschiedliche Bambusarten mit
verschiedenen Eigenschaften,
Größen und Farben. Bambus hat
keinen festen Durchmesser (kein
Bambusstamm entspricht genau dem
anderen), die Stämme sind
konisch und nicht kerzengerade.
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